Geschichte

Um das Jahr 1760 herum soll der deutsch-holländische Botaniker Dr. C.L. Blume auf einer Insel bei Java auf einer seiner Reisen gewesen sein, als er in der Ferne eine Gruppe von etwa 20 Schmetterlingen zu sehen glaubte, die sich fast bewegungslos um einen Baum zu scharen schienen. Als er sich der Szene näherte, erkannte er, dass es sich nicht um Schmetterlinge, sondern um Orchideen handelte. Diesen gab er später den Namen Phalaenopsis. Er nahm diese Pflanzen mit in die Königlichen Botanischen Gärten in England. Nur Fürstenhäuser und sehr wohlhabende Familien konnten sich diese sehr exklusiven Pflanzen leisten. Das ist bezeichnend für den besonderen Zierwert dieser Orchideen.

Vor zehn Jahren entwickelten der französische Professor Morel und der amerikanische Professor Knudson eine Methode zur Produktion größerer Mengen von Phalaenopsis. Dank dieser Erfindung ist die Phalaenopsis nun auch anderen zugänglich.